Das Buch: Meena Kandasamy: Schläge. Ein Porträt der Autorin als junge Ehefrau. Roman. Aus dem Englischen von Karen Gerwig. CulturBooks, März 2020. Hardcover mit Lesebändchen. 264 Seiten. 22,00 Euro. ISBN 978-3-95988-148-7
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»Dieses Buch ist eine Sensation.« taz

Auf Platz 1 der Litprom-Bestenliste »Weltempfänger« im Sommer 2020.

Die mitreißende Geschichte einer Selbstbefreiung

Auf der Shortlist für den Women’s Prize for Fiction
Auf der Shortlist für den Jhalak Prize
Auf der Shortlist für den The Hindu Literary Prize
Auf der Longlist für den Dylan Thomas Prize

Ein Guardian Buch des Jahres
Ein Daily Telegraph Buch des Jahres
Ein Observer Buch des Jahres
Ein Financial Times Buch des Jahres



»Meena Kandasamys Protagonistin ist klug und sexy und unabhängig und findet sich trotzdem in einer Situation wieder, in der häusliche Gewalt, Kontrolle und Isolation an der Tagesordnung sind. Also setzt sie alles daran, sie zu unterwandern. Unerwartet, erfrischend und – am überraschendsten – wirklich lustig, ohne dabei jemals zur Farce zu werden.« Mithu Sanyal, WDR – Buch der Woche

»Meena Kandasamys lebhafte, scharfe und präzise Stimme macht diesen eindringlichen Roman zu einem Triumph.« Ayòbámi Adébáyò, The Guardian

Das Buch
Meena Kandasamys sprachgewaltiger autobiografischer Roman erzählt literarisch brillant die Chronik einer missbräuchlichen Ehe und zeugt von der unbesiegbaren Kraft der Kunst. Eine kluge, wilde und mutige Auseinandersetzung mit der Ehe im modernen Indien – und nicht nur dort.

Verführt von Politik, Poesie und dem Traum, gemeinsam eine bessere Welt zu schaffen, verliebt sich eine junge Frau in einen charismatischen Universitätsdozenten. Nach der Hochzeit zieht sie zu ihm in eine verregnete Küstenstadt in einer Region Indiens, deren Sprache sie nicht beherrscht, und muss entdecken, dass ihr perfekter Mann sich hinter verschlossenen Türen in ein alles kontrollierendes Monster verwandelt. Als er sie auf seine idealisierte Version einer gehorsamen Frau reduziert, sie schikaniert und ihren Ehrgeiz, Schriftstellerin zu werden, im Keim erstickt, schwört sie, sich zu wehren – ein Widerstand, der sie entweder töten oder ihr die Freiheit zurückgeben wird.

Die Autorin
Meena Kandasamy ist Autorin, Übersetzerin und Aktivistin. Sie ist in Chennai geboren und lebt in London. Sie hat zwei Gedichtsammlungen sowie die beiden von der Kritik hochgelobten Romane The Gypsy Goddess (nominiert für den Dylan-Thomas-Preis und den DSC-Preis, dt. Reis & Asche, 2016) und When I Hit You (dt. Schläge) geschrieben, der u.a. auf der Shortlist für den Women’s Prize for Fiction und dem The Hindu Literary Prize stand.

Die Übersetzerin
Karen Gerwig studierte Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaften in Germersheim und Rennes (Frankreich). Seit 2004 arbeitet sie hauptberuflich als Literaturübersetzerin für Französisch, Englisch und Portugiesisch und hat inzwischen über hundert Bücher der verschiedensten Genres übersetzt.

Pressestimmen (Auswahl)

»Eine junge angehende Autorin heiratet. Ihr Ehemann ist Marxist und ein berühmter Intellektueller. Was folgt, ist verbale, physische und sexuelle Gewalt. Kandasamy liefert ein vielschichtiges Drehbuch von ehelichem Missbrauch — und schenkt ihrer Heldin die Kraft, sich frei zu schreiben: mit den Waffen der Literatur.« Claudia Kramatschek, Weltempfänger

»Mit ihrem neuen Roman ist Meena Kandasamy ein großer Wurf gelungen … So stark kann Sprache sein.« Julia Riedhammer, Deutschlandfunk Kultur

»Das Buch ist eine Sensation … Meena Kandasamy schreibt heutig, schnell, kurz und erweist sich als mit allen Wassern der Postmoderne gewaschen. Sie mischt Stile, Erzählhaltungen, Textformen … selbst etwaige Kritik integriert sie in ihr Buch. Langeweile kommt bei all den literarischen Winkelzügen jedenfalls keine auf.« Shirin Sojitrawalla, TAZ

»Ein intelligent komponiertes und bewegendes Stück Literatur.« Jutta Sommerbauer, Die Presse

»In ›Schläge‹ teilt Meena Kandasamy aus. Die Lektüre lässt einen neu darüber nachdenken, welche literarischen Konventionen eigentlich bestimmen, wie Frauen über erfahrene Gewalt zu schreiben haben. Das wäre jenseits der sozialen und politischen Analysen ein enormer kritischer Beitrag der Autorin zum Kanon der Literatur über häusliche Gewalt. Der Verlag CulturBooks zeigt einmal mehr sein Gespür für Schreibweisen und Autorinnen, die sich aus einer lähmend verkrusteten Gegenwart befreien.« Insa Wilke, WDR

»Ein ganz erstaunlicher Roman … Meena Kandasamy unterläuft mit erheblichem und originellem ästhetischem Gestaltungswillen alle Erwartungen, die der Bericht einer geschlagenen Frau erst einmal weckt.« Sylvia Staude, Frankfurter Rundschau

»Der Roman ist viel mehr als die autofiktionale Verarbeitung eines Traumas … Das Intimste wird zum Prisma, das Private und Politische werden intensiviert, bis es sich zum Universellen weitet, ohne den kulturell-partikularen Kontext zu ignorieren … Sätze wie Hiebe, deren atemloses Stakkato auch in der deutschen Übersetzung von Karen Gerwig ihre Wirkung nicht verfehlen.« Sabine Berking, FAZ

»Ein sehr ausdrucksstarker und gewaltiger Roman.« Tamara Marszalkowski, Missy Magazin

»Virtuose, sprachmächtige, atemraubende, schockierende Autofiktion … Unmöglich, Meena Kandasamy zu zähmen. Mit Leidenschaft und Empathie, persönlicher Erfahrung, analytischer Schärfe und poetischer Wucht fegt sie wie ein Hurrikan durch patriarchale, feudale, koloniale Strukturen … Alle Bücher Meena Kandasamys sind Rebellionen, radikal und schonungslos.« Cornelia Zetzsche, BR

»Ein Roman der Selbstermächtigung. Worte werden zu Waffen, die Protagonistin erobert sich ihre Freiheit zurück mit den Mitteln der Kunst. Ein aufsehenerregendes und überaus scharfsinniges Werk, großartig übersetzt von Karen Gerwig.« Claudia Kramatschek, SWR2

»Es ist ein starke kluge Stimme.« Marina Büttner, literaturleuchtet

»Dieser kunstvolle Text über eine fortwährende Vergewaltigung ist keine Beschreibung eines individuellen Schicksals, auch wenn wahrscheinlich jeder Satz darin wahr ist. Er ist Roman, Kennzeichen und Symbol. Und mehr noch: „Schläge“ ist nicht nur ein höchst intelligentes fiktionales Werk, es benennt die Autorenschaft als rettende Kraft.« Susanne Lenz, Berliner Zeitung

»Ein in vieler Hinsicht lesenswertes und wichtiges Buch.« Gudrun Ingratubun, Literaturport

»Aufwühlend, schockierend, poetisch, komödiantisch, eindringlich, bewegend – das sind die Attribute, die diesem Buch von der Literaturkritik zugewiesen werden. Sie sind alle zutreffend! … Eine fesselnde, begeisternde Lektüre.« Jörg Petzold, Flux.fm

»Sehr beeindruckend und bewegend.« Tamara Marszalkowski, HR

»Die Verknüpfung der persönlichen, privaten Geschichte mit dem gesellschaftlichen Kontext gelingt auf eine kluge und berührende Weise. Kandasamy erzählt eine autobiografische Geschichte und entwirft gleichzeitig ihre Poetik.« Marcella Melien, Magazin Lesart

»Ein schockierender, lesenswerter und wichtiger Roman. Das Buch ist heftig und toll zugleich und zeigt, warum Literatur und Kunst so wichtig sind.« Hauke Harder, Leseschatz

»Ein schonungsloses, unbestreitbar hart zu lesendes, aber sehr wichtiges Buch.« Marlene Knörr, Borromäusverein

»Bei all diesen literarischen Wandlungen verliert Kandasamys Roman nie seine ganz eigene Poesie, die Welten von aller literarischen Stangenware entfernt ist.« Rolf Löchel, Literaturkritik.de

»Meena Kandasamy erobert sich ihr Leben und ihre Sprache zurück … Schläge ist bereits jetzt eines der besten Bücher des Jahres.« Martin Spieß, zebrabutter.net

»Schläge ist ein oft erschütternder, manchmal auch gallig-komischer autobiografischer Roman über Missbrauch und Macht, aber auch ein starkes Plädoyer für die Kraft der Literatur.«Frank O. Rudkoffsky, Stadtmagazin Lift

»Ein erschütterndes Buch voller Wucht.« Letteratura

»Eines der wichtigsten und schockierendsten und poetischsten Bücher des Jahres.« Readwomen

»Herausragend und atemberaubend … die mit Abstand beste Lektüre des Jahres.« Women Writers

»Kandasamy überzeugt mit Anschaulichkeit, Wucht und Durchschlagskraft.« Times Literary Supplement

»Mutig und gewagt und aufwühlend.« Stylist

»Meena Kandasamys lebhafte, scharfe und präzise Stimme macht diesen eindringlichen Roman zu einem Triumph.« Ayòbámi Adébáyò, The Guardian

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