Das Buch: Bora Chung: Der Fluch des Hasen. Storys. Aus dem Koreanischen von Ki-Hyang Lee. Hardcover mit Lesebändchen. September 2023. 264 Seiten. 24,00 Euro (D), 24,70 Euro (A). ISBN 978-3-95988-190-6.
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Auf der Shortlist für den International Booker Prize
Nominiert für den National Book Award USA
Auf der SWR-Bestenliste

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»Wir tun immer so, als wäre alles vollkommen normal. Aber das Leben ist nicht normal.« Bora Chung

»Cooler, genial-verrückter K-Horror!« Ed Park

»Bora Chung scheint einen schier gigantischen Schatz an surrealen, witzigen Einfällen zu haben und bringt diese Einfälle literarisch zum Leuchten. Eine klare Leseempfehlung.« Jennifer Khakshouri, SFR 2 Kultur

»Jemand, der Stephen King oder Haruki Murakami liebt, ist mit dieser Erzählerin ganz blendend bedient.« Denis Scheck

»Diese zehn Geschichten sprengen unsere Vorstellungskraft: Sie sind atemberaubend, wild und verrückt, eine verblüffender als die andere.« Publishers Weekly


Das Buch
Bora Chungs »Der Fluch des Hasen« entzieht sich jeder literarischen Schublade und verwischt auf einfallsreiche Weise die Grenzen zwischen den Genres, ob magischer Realismus, literarischer Horror, Phantastik oder Speculative Fiction.

Es ist der faszinierende Auftritt eines Stars der koreanischen Literatur: fesselnde, unheimliche, hochintelligente Fabeln, die uns mit skurrilem Humor und (manchmal wortwörtlichem) Biss die sehr realen Schrecken und Grausamkeiten unserer modernen Gesellschaften vor Augen führen.

»Schnallen Sie sich an, denn wenn diese scharfsinnigen Geschichten ihre verheerende Fahrt nehmen, gibt es kein Zurück mehr.« Chicago Review of Books

Weitere Pressestimmen (Auswahl)
»Von diesen Geschichten könnte sich Stephen King noch etwas abschauen.« Die Presse am Sonntag

»Bora Chung dekonstruiert mit monströser Schauerprosa zwischen europäischem Märchengut und K-Horror, magischem Realismus und virtueller Realität den ganz normalen Alltagshorror unserer Zeit … eine originelle neue literarische Stimme aus Korea.« FAZ, Steffen Gnam

»Bora Chung thematisiert die Zumutungen des modernen, hochdrehenden Alltags und steigert sie ins Groteske, Monströse, Absurde.« SWR Kultur

»Was sind das für Geschichten? Sind es Horrorgeschichten? Sind es Gespenstergeschichten? Sind es groteske Satiren, komische Geschichten oder doch gesellschaftskritische Parabeln? Ich glaube, es ist alles zusammen. Bora Chung findet schöne Bilder dafür, das Ungewöhnliche als das Normale und das Normale als das eigentlich Schreckliche zu zeigen.« Insa Wilke

»Jemand, der Stephen King oder Haruki Murakami liebt, ist mit dieser Erzählerin ganz blendend bedient. Bora Chung gelingt es, sowohl im Horror wie in der Fantasy wie in der Science-Fiction neue und eigentümlich Gestaltungsmöglichkeiten zu entdecken. Eine der spannendsten, aber auch verstörendsten Lektüren, die ich in letzter Zeit gelesen habe – und eine schöne Einladung nach Südkorea.« Denis Scheck

»Das Buch hat mich erwischt: Ganz bewusst werden immer wieder die Grenzen des guten Geschmacks überschritten – und dann leuchtet ein Blitz auf, der die Dinge heller macht. Auch ein Angriff, und ein durchaus lustiger Angriff, auf patriarchalische Strukturen.« Katrin Schumacher

»Zum ersten Mal gibt es heute, ausgerechnet mit dem kleinen Südkorea, neben Amerika eine popkulturelle Supermacht in dieser Welt, die es schafft, mit einer sehr koreanischen Perspektive und Ästhetik Geschichten zu erzählen, nach denen doch weltweit gegiert wird. Bora Chung ist auch so ein Fall, ich habe mich gut amüsiert.« Ijoma Mangold

»Chung gelingt es, eine Sprache für das Monströse in unserer Gesellschaft zu finden. Das Erzählen ist plastisch und lebhaft, jeder erste Satz am Anfang jeder Geschichte ist ein Ereignis.« Maha El Hissy, DLF Kultur

»Diese unheimliche Erzählungen spielen mit Elementen von Fabeln und Splattermovies, sie sind brutal, aber witzig, und niemals oberflächlich.« Linda Stift, Die Presse

»Jede Geschichte ist ein makabres Juwel voll ironischem Humor, unter die Haut gehendem Horror und subtilen, tiefgründigen Einsichten in die menschliche Natur. Bora Chung zeigt, wie die individuellen und kollektiven Traumata und Verfehlungen der Vergangenheit bis weit in die Gegenwart hineinreichen und unsere Wahrnehmung der Realität verzerren und untergraben.« Kate Folk

»Bora Chungs Geschichten vermischen Elemente des Horrors, der Fantasy und des Surrealen, sind aber gleichzeitig tief verwurzelt in den realen Ängsten und Zwängen unseres Alltags.« Jury des International Booker Prize

»Dieses Debüt ist eine Wucht. Die Geschichten sind absurd und einzigartig, schön und monströs, grausam und einfühlsam – und auf befriedigende Weise unheimlich.« Ms. Magazine

»Wie die Werke von Carmen Maria Machado, Helen Oyeyemi und Aoko Matsuda sind auch Chungs Geschichten so wunderbar, so kraftvoll, so unheimlich und seltsam, dass es fast unmöglich ist, sie wieder zu vergessen. Dieses Buch ist vielleicht selbst ein verfluchtes Objekt, aber auf die bestmögliche Weise.« Kelly Link

Autorin und Übersetzerin
Bora Chung, geboren 1976 in Seoul, ist Autorin von mehreren Romanen und Kurzgeschichtensammlungen. Sie übersetzt zeitgenössische Literatur aus dem Russischen und Polnischen ins Koreanische, unterrichtete an der Yonsei-Universität u. a. Science Fiction Studies und ist Mitglied der »Science Fiction Writers Union of Korea«. »Der Fluch des Hasen« stand auf der Shortlist für den International Booker Prize 2022 und wurde in 16 Sprachen übersetzt.

Ki-Hyang Lee, geboren in Seoul, studierte Germanistik, Pädagogik und Japanologie in Seoul, Würzburg und München. Sie lebt in München und arbeitet als Dozentin an der Universität und ist Übersetzerin und Verlegerin des Märchenwald Verlags. Unter ihren zahlreichen Übersetzungswerken finden sich Han Kangs »Die Vegetarierin« und Cho Nam-Joos »Kim Jiyoung, geboren 1982«.