Das Buch: Carlo Schäfer: Das Bimmel ist ein hochloder Diffel. Aus den »Carlos«-Kolumnen. Mit einem Vorwort von Thomas Wörtche. Digitales Original. CulturBooks Album, Mai 2015. 160 Seiten. 4,99 Euro. ISBN 978-3-944818-93-1
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Über das Buch
Das Buch versammelt einen Ausschnitt aus Carlo Schäfers »Carlos«-Kolumnen, die seit 2009 regelmäßig im CULTurMAG/CrimeMag erscheinen. Die Texte sind überarbeitet, komprimiert und neu montiert.

Carlos kennt keine Berührungsängste, er begibt sich direkt ins Handgemenge mit dem Wahnsinn dieser Welt, mitten hinein in das Vereinsleben deutscher Dichter und Denker, die Idiotenfabriken von Schreibschulen, den Regiogrimmi, in die Hysterien von Facebookdebatten, in die Foren von Fernsehpfarrern, Volksmusikanten und xenophoben Vollpfosten. Es ist Notwehr: Carlos bekämpft die täglichen Plagegeister, die da heißen Dummheit, Blödigkeit, Dreistigkeit, Ahnungslosigkeit, Frechheit, Gemeinheit, Widerwärtigkeit, Schmierigkeit und Gier mit der so ziemlich schärfsten ästhetischen und erkenntnistheoretischen Waffe, die es gibt: Mit Komik. Zu unserem großen Vergnügen.

»Carlo Schäfers Miniaturen aus dem heutigen galoppierenden Wahnsinn sind komisch, auf hohem Niveau« Thomas Wörtche

Warum es uns gefällt
Carlos Kolumnen bieten sicher den radikalsten Querschnitt durch die Realitäten dieser Republik. Ein Querschnitt, der auch die sozialpsychologisch und -hygienisch verzweifelsten, die ästhetisch heruntergekommensten und moralisch verderbtesten Gegenden mit einschließt, aus denen wir über den Zustand von Merkel-Land hier und heute in fünfzig Jahren mehr lernen werden, als wir jetzt schon ahnen.

Der Autor
Von Carlo Schäfer (geboren am 2. Januar 1964, gestorben am 8. September 2015) sind fünf Krimis bei Rowohlt erschienen (vier davon auch auf Russisch), ebenfalls bei Rowohlt erschien ein Lexikon unter einem Pseudonym, das eines bleiben soll, eine Kriminovelle verlegte die Edition Nautilus, zwei Jugendkrimis der Verlag an der Ruhr.

Für CULTurMAG/CrimeMag schrieb er seit 2009 die Kolumne »Carlos«, einige Anthologiebeiträge bei verschiedenen Verlagen haben sich auch immer mal wieder ergeben. Er war für den Glauser-Debütpreis für das beste deutschsprachige Krimidebüt nominiert. Weitere Informationen finden Sie auf seiner Homepage.