Das Buch: Patricia Evangelista: Some People Need Killing – Eine Geschichte der Morde in meinem Land. Erzählendes Sachbuch. Aus dem philippinischen Englisch von Zoë Beck. September 2025. Hardcover mit Schutzumschlag und Lesebändchen. 368 Seiten. 28,00 Euro (D), 28,80 Euro (A). ISBN 978-3-95988-247-7
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Auf Platz 5 der Sachbuch-Bestenliste von DLF, DIE ZEIT und ZDF, September 2025
Die Philippinen sind das Gastland der Frankfurter Buchmesse 2025
Ein »Sachbuch des Jahres« von Time Magazine und The New York Times


»Ein journalistisches Meisterwerk.« The New Yorker

»Eine packende Reportage über eine Schreckensherrschaft auf den Philippinen – und eine universelle, hochaktuelle Warnung vor der Zerbrechlichkeit von Demokratie.« The Atlantic

»Dieses Buch handelt von uns allen, es ist eins der wichtigsten Bücher, die wir zurzeit lesen können.« Christian Rabhansl, DLF Buchkritik

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Das Buch
Patricia Evangelista wuchs auf in den Nachwehen einer demokratischen Straßenrevolution, die den Philippinen eine neue Zukunft bescherte. Drei Jahrzehnte später muss das Land erfahren, wie schnell es geschehen kann, dass eine Nation in eine gewaltsame Autokratie abgleitet.

In ihrer von der Kritik gefeierten, akribisch recherchierten Reportage berichtet die international renommierte Journalistin mit tiefem humanitären Gespür von Präsident Rodrigo Dutertes sogenanntem Krieg gegen die Drogen – einem staatlich sanktionierten Feldzug, bei dem Tausende philippinische Bürger brutal ermordet wurden. Sie taucht tief ein in die Welt der Täter und Überlebenden und fängt die Atmosphäre des Schreckens ein, die sich ausbreitet, wenn ein gewählter Präsident entscheidet, dass einige Leben weniger wert sind als andere.

Ein mitreißendes, unverzichtbares Zeitdokument, die vielstimmige Geschichte eines komplexen Landes und eine literarisch-journalistische Tour de Force – getragen von Evangelistas einzigartigem Stil: schonungslos, bildgewaltig, mutig.

»In dieser eindringlichen Mischung aus Memoir und Reportage beschreibt Patricia Evangelista nicht nur die Ursprünge eines autoritären, die demokratischen Institutionen zerstörenden Regimes auf den Philippinen, sondern auch dessen universelle Gefahr für unser aller Demokratien.« Anne Applebaum

»Ein Meilenstein des investigativen Journalismus von einer beeindruckend mutigen Autorin.« Patrick Radden Keefe

»Ein politisches Großporträt der Philippinen und ein atemberaubendes Buch.« DIE ZEIT

»Patricia Evangelistas unbedingt empfehlenswertes Buch ist ein Beispiel für ausgezeichneten literarischen Journalismus.« Claudia Fuchs, Andruck, DLF

»True Crime trifft auf engagierten Journalismus. Ein Buch, das uns daran erinnert, wie wichtig es ist, unbequeme Fragen zu stellen – gerade im Zeitalter von Geschichtsverfälschung und Fake News.« El Economista

Die Autorin
Patricia Evangelista, geboren 1985, gehört zu den renommiertesten Journalistinnen der Philippinen. Sie berichtete als investigative Reporterin und Trauma-Journalistin für das Nachrichtenmagazin Rappler der Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa über Naturkatastrophen, bewaffnete Konflikte, Menschenrechte und Präsident Dutertes »Krieg gegen die Drogen«. Für ihre Arbeit wurde sie weltweit mit zahlreichen Preisen und Stipendien geehrt, darunter der Kate Webb Prize für »herausragenden Journalismus unter gefährlichen Bedingungen«, der Helen Bernstein Book Award für journalistische Exzellenz und der Whiting Creative Nonfiction Grant. Ihr Buch wurde von TIME Magazine zum »Sachbuch des Jahres« gekürt. Patricia Evangelista lebt in Manila.

Meine Arbeit besteht darin, an Orte zu fahren, an denen Menschen gestorben sind. Ich packe meine Koffer, rede mit Überlebenden, schreibe meine Geschichten und kehre nach Hause zurück, um auf die nächste Katastrophe zu warten. Ich warte nie sehr lang.

»Zwischen Tatort, Notizblock und Zigarette: Patricia Evangelista ist das, was einem Rockstar des Journalismus am nächsten kommt.« Vogue

Weitere Stimmen
»Eines der bewegendsten und mutigsten Bücher des Jahres.« Time Magazine

»Patricia Evangelista verbindet Reportage mit Memoir. Sie zeigt, wie Propaganda, Euphemismus und Geschichtsblindheit eine Atmosphäre schufen, in der zehntausende Menschen getötet wurden – und wie sie persönlich mit dieser Arbeit umgegangen ist … Herausragend.« Die Welt

»Ein couragierter und sprachmächtiger Einspruch gegen das Vergessen.« Holger Heimann, NZZ am Sonntag

»Ein wirklich atemberaubendes Buch … Patricia Evangelista schreibt nicht nur fantastisch (…), sie reflektiert auch immer wieder darüber, was so ein System mit Sprache macht. Ein universell gültiges Buch über das Zerbrechen von Zivilität und Rechtsstaatlichkeit.« Stephanie von Oppen, DLF Kultur, Lesart

»Ein eindringliches Zeitdokument – und eine Warnung vor der Zerbrechlichkeit von Demokratien und Mitmenschlichkeit.« Jury Sachbuch-Bestenliste

»Das Buch liest sich wie die Blaupause von Populisten heute überall auf der Welt. Es zeigt, wie Demokratie mittels Demagogie zur Despotie wird. Evangelista forscht nach Ursachen der Gewalt und erforscht das Wesen des Menschen. Sie reflektiert Sprache und journalistische Mittel, zeigt den Populismus der Filipinos – und ihren Mut.« Cornelia Zetzsche, DLF Kultur

»Unter der Präsidentschaft von Rodrigo Duterte zwischen 2016 und 2022 gab es tausende außergerichtliche Tötungen. Zumeist richteten sich diese nächtlichen Einsätze gegen Drogendealer und Drogenkonsumenten, aber auch Regierungskritiker und Journalisten waren in Gefahr. Davon berichtet die Journalistin Patricia Evangelista in ihrem herausragenden Buch Some People Need Killing.« Katharina Borchardt, SWR

»Das Buch ist oft so wahrhaftig wie eine Beichte. Es ist eine düstere Erzählung über die Normalisierung des Tötens unter einem Gewaltherrscher, als hätten sich George Orwell und Stephen King eine wirklich fiese Geschichte ausgedacht, die nur leider genau so passiert ist.« David Pfeifer, Süddeutsche Zeitung

»Eine bestechende Mischung aus Memoir, Essay und Reportage. Das Buch spielt auf den Philippinen und macht sehr deutlich: Die Autokraten dieser Welt handeln auf sehr ähnliche Weise. Ein brillantes Buch.« Sonja Hartl, BÜCHER magazin

»Diese packende Dokumentation ist auch eine universelle Warnung gegen den sich allerorts ausbreitenden gewaltbereiten Populismus – sehr empfehlenswert!« Berthold Schäffner für den Borromäusverein

»Meisterhaft erzählt.« Kreuzer, Logbuch

»Geschickt verwebt Patricia Evangelista ihr heikles und gefährliches Material zu einer mitreißenden Geschichte.« The Philippine Star

»Patricia Evangelista ist Sprache wichtig, und das nicht nur, weil sie Autorin ist. Dutertes Sprache ist grob und erniedrigend. Evangelistas Sprache ist bewegend und genau.« The New York Times

»Ein unfassbar mutiges und leidenschaftlich erzähltes Buch. In kurzen, klaren und detailgesättigten Sätzen enthüllt Patricia Evangelista die Natur der ungezügelten Grausamkeiten in ihrem Land mit einer solch unerbittlichen Einsicht, wie ich sie seit dem Werk von Hannah Arendt nicht mehr erlebt habe. Es ist der Bericht über ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Philippinen, aber darüber hinaus auch eine Studie über die lähmende Selbsttäuschung, über die Manipulation und Korruption, wie sie den Konflikten auf der ganzen Welt eingeschrieben sind. Nur wenige der düstersten Kapitel der Geschichte hatten das Glück, von einer so schonungslosen, ironischen, witzigen und brillanten Beobachterin erzählt zu werden.« Andrew Solomon, Gewinner des National Book Award

»Patricia Evangelista hat ihr Leben riskiert, um diese Geschichte zu erzählen.« Tara Westover

»Absolut erstaunlich – und wunderschön geschrieben: ein unschätzbar wichtiger Akt der Aufarbeitung und einer der mutigsten Texte, die ich je gelesen habe.« Jia Tolentino

»Dies ist nicht nur eine Dokumentation von Dutertes Drogenkrieg, sondern auch eine Geschichte der Philippinen, ein Bericht darüber, wie Duterte an die Macht kam – und ein Nachdenken darüber, wie es ist, als Journalist über brutale Gräueltaten zu berichten.« The Irish Times

»Evangelista beweist großen Mut – eine immer seltener werdende Eigenschaft unter Journalisten, die sich oft so leicht durch Pragmatismus zum Schweigen bringen lassen. Sie nennt Namen, was sicherlich Konsequenzen für beide Seiten haben wird.« The Philippine Star

»Geschickt verwebt Patricia Evangelista ihr heikles und gefährliches Material zu einer mitreißenden Geschichte. […] Das schreckliche Panorama der Gewalt wird gemildert durch eine eindrucksvolle literarische Stimme, die auch einen Sinn für die Umstände und den historischen Hintergrund vermittelt. […] Als erstklassige Literatur spricht sich der Text deutlich für Wahrheit und Menschlichkeit aus.« The Philippine Star

»Über die Gründlichkeit der Reportage hinaus besticht Evangelista durch ihre schriftstellerische Begabung und ihren Mut als Journalistin.« Philippine Daily Inquirer

Zum Titel des Buches
Der Titel des Buches geht zurück auf einen der Killer, dessen Worte veranschaulichen, wie sehr sich viele Menschen in den Philippinen psychologisch bereits der Situation um sie herum angepasst hatten: »Ich bin wirklich kein schlechter Mensch«, erklärte er. »Ich bin nicht schlecht. Some people need killing – Manche Menschen müssen getötet werden.«